Albert Schweitzer. Grafik von Gerhard Augst

Als wir noch alle jünger waren, hatten wir neben der Vortragstätigkeit unter dem Motto "Ethik in Aktion" mit zahlreichen "Nebenämtern" über viele Jahre vielseitige Hilfe aller Art bedürftigen, einsamen oder behinderten Mitmenschen geleistet. Nun ist ein großer Teil unserer Freunde älter und alt geworden. So auch Herr Schwär, der mit 85 Jahren seine Tätigkeit in andere Hände übergeben hat. Das kam fast einer Neuformierung des Freundeskreises nahe, dessen Geschicke jetzt von den im Impressum genannten Personen gestaltet werden.

Unter den aktuellen gesellschaftlichen Bedingungen, in denen die "Ehrfurcht vor dem Leben" im Alltag, in der großen Politik und im Umgang mit der Natur zunehmend angemahnt werden muss, sehen wir das unentwegte Wiederbeleben und Weiterwirken der Lebens- und Geisteshaltung Schweitzers als unsere vordringliche Aufgabe. Wo immer es möglich ist, wollen wir junge Menschen mit dieser beispielhaften Persönlichkeit des 20. Jahrhunderts vertraut machen. Genau so wichtig erscheint uns aber, auch diejenigen daran zu erinnern, die unsere Jugend auf den Weg ins Leben begleiten: Eltern, Erzieher, Lehrer, im Gesundheitswesen und Religionsgemeinschaften Tätige. Sie formen die Zukunft der Menschheit genauso wie die Verantwortungsträger in Politik und Wirtschaft.

Diese Anliegen unseres Freundeskreises entsprechen den Zielstellungen des "Albert-Schweitzer-Komitee e.V.", in dessen Sinn wir gemeinsam mit anderen Freundeskreisen (z.B. in Aschersleben, Augsburg, Cottbus, Halle/Saale) tätig sind.